Bauvorhaben 2017/18

Neuer Klassenraum mit Ausblick zum alten Schulgebäude

Warum ein zweites Schulgebäude nötig ist

Nach dem gelungenen Neubau 2015/16 werden drei Klassen in neuen, hellen, klimagerechten Klassenräumen unterrichtet. Die drei anderen Klassen verbringen ihre Unterrichtszeit in baufällig geworden Holzhütten mit Wellblechdach, durch die der Wind pfeift und die Feuchtigkeit eindringt. Der Krankenstand bei Lehrern und Schülern ist deshalb hoch. Die Bevorzugung der Klassen im Neubau führt zu Gerechtigkeitsdiskussionen.

Der zweite Bauabschnitt war schon länger in Planung, die Finanzierung ist jedoch noch nicht sichergestellt. Eltern, Lehrer und Schüler haben nach Aufnahme des Schulbetriebs im Neubau im Juni 2016 wiederholt die dringende Bitte um Unterstützung bei der Erneuerung der verbliebenen Altbauten an uns herangetragen.

Plan für das Schulgelände (Stand: August 2017)

Zum Neubau des zweiten Klassentraktes

Der zweite Bau wird wie eine Kopie des ersten aussehen, vergrößert um drei Räume für Lehrkräfte und Wächter.

Der erhöht gelegene Schulgarten wird mit Steinmauer und Treppe vom Schulhof abgetrennt.

Der Schulhof ist nach diesem Plan zu klein geworden. Deshalb wurde bereits 2016 auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein zusätzliches Gelände angekauft.

Außenansicht und Grundriss

Die Bauform des ersten Schulgebäudes hat sich bewährt: große, verglaste Fenster, überdachter Vorraum vor den Eingängen zu den Klassenzimmern, Holztüren, Estrichfußboden, lärmgedämmte Decke.

An der Straßenseite sind drei Verwaltungsräume vorgesehen: ein Sekretariats-/Direktoren-Zimmer mit Durchgang zu einem größeren Arbeits- und Aufenthaltsraum für die Lehrerinnen und Lehrer und ein abgeschlossener Raum für zwei Schulwächter.

Im Wächterraum wird zudem eine Wasserleitung enden, die von einem nahegelegenen Brunnen dorthin verlegt wird. Damit werden die Schülerinnen und Schüler jederzeit frisches Trinkwasser haben.

Der Plan für den Schulhof am Hang

Auf dem neuen Gelände unterhalb am Hang entsteht ein großer überdachter Schulhofbereich, dessen Dachfläche zur Wassergewinnung für die große gemauerte Zisterne bei den angrenzenden Toiletten genutzt wird.

Das Freidach mit der Toilettenanlage bietet 160 m2 überdachte Freifläche und ist für Pausenaufenthalt, Versammlungen, klassenübergreifende Unterrichte, Elternarbeit, Veranstaltungen etc. geeignet.

Neben dem überdachten Gelände, das Schutz vor den häufigen Regengüssen bieten soll, ist ein Freigelände für Sport und Spiel geplant.

Ohne Angst vor Fensterschäden können dort die Kinder in den Pausen Ball spielen. Der Sportunterricht kann dort ebenfalls stattfinden.

Die Hanglage des Grundstücks hat zur Folge, dass das Gelände terrassiert und gegen Erosion geschützt werden muss. Der Aufgang zum Schulgelände wird abgesichert.

Der Sanitärbereich unter dem Freidach

Unter dem Freidach gibt es eine Wasserstelle mit freiem Zugang zu Regenwasser fürs Händewaschen und sonstige Zwecke.

Die Toilettenanlage enthält - mit getrennten Aufgängen - 4 Damentoiletten, 2 Herrentoiletten und eine großzügige Urinalrinne.

Zur Wasserversorgung dient eine Wasserzisterne mit Zweikammersystem: die erste Kammer fängt das Regenwasser der gesamten Überdachung auf, ca. 15 m3. Die Wasserentnahme fürs Händewaschen und sonstige Zwecke erfolgt aus dieser.

Die zweite Kammer fängt das benutzte Wasser aus dem Handwaschbecken auf. Die Toiletten werden aus dieser gespült. Das Schmutzwasser wird in einer Dreikammergrube gereinigt.

Zuletzt geändert: 28.01.2018 16:57